Labormedizin - Dienstleistungen

 

Fertilitätsdiagnostik

Analysenspektrum
•    Spermiogramm
•    Mikrobiologie (Sperma-Kultur)
•    Vasektomie-Kontrolle

Jedes sechste Paar in der Schweiz ist von dem Problem «unerfüllter Kinderwunsch» betroffen. Bei ca. 40% liegt das Problem bei der Frau, bei 40% beim Mann und bei 20% der Fälle spricht man von kombinierter Sterilität. Genauso wie die Frau von Ihrer Frauenärztin oder Frauenarzt abgeklärt wird, sollte sich auch der Mann einer andrologischen Abklärung unterziehen.

Die Gründe für eine männliche Subfertilität sind vielfältig. Sie können genetisch bedingtsein, wie z.B. das Klinefelter-Syndrom oder Deletionen am Y-Chromosom oder erworben wie z.B nach einer Hodenentzündung oder -torsion, Geschlechtskrankheit oder aber erworben, z.B. nach einem Hodenhochstand. Oftmals können auch Krampfadern am Hoden (Varicozelen) für eine eingeschränkte Fertilität verantwortlich sein.

Spermiogramm
Die häufigste Ursache männlicher Infertilität liegt an einem auffälligen Spermiogramm.
In einem Spermiogramm werden Spermienkonzentration, Gesamtspermienzahl, Vitalität, Motilität, Leukozyten, Auto-Antikörper und die Spermienmorphologie analysiert. Der Befund wird entsprechend den WHO-Richtwerten und den vorgegebenen anamnestischen Daten interpretiert.

Mikrobiologie (Sperma-Kultur)
Nebst konstitutionellen Funktionsstörungen, psychosozialen Besonderheiten, Lebensgewohnheiten, Umwelteinflüssen und hormonellen Dysfunktionen sind besonders die sexuell übertragbaren Krankheiten ein häufiger Grund für ungewollte Kinderlosigkeit.Es wird empfohlen, bei jedem Spermiogramm routinemässig auch eine mikrobiologische Untersuchung anzuschliessen, die folgende Untersuchungen umfasst:
•    Allgemeine Bakteriologie
•    Mykoplasma / Ureaplasma
•    Direkt-Nachweis für Chlamydia trachomatis  (PCR)
•    Bestimmung der Chlamydia trachomatis IgA-Antikörper im Samenplasma

Vasektomie-Kontrolle
Früheste Kontrolle ca. 12 Wochen nach dem operativen Eingriff oder nach mindestens 30 Ejakulationen. Das Ejakulat wird nativ und nach Zentrifugation analysiert. Finden sich noch Spermien, wird ein Vitalitätstest als auch eine Konzentrationsbestimmung durchgeführt.  Für eine Vasektomie-Kontrolle muss keine sexuelle Karenz eingehalten werden und das Ejakulat muss nicht sofort direkt nach der Gewinnung abgegeben werden. Auch eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

 

Wichtige Informationen für den Patienten!

Spermiogramm
Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Abgabetermin

Vorbereitung:
vor der Samenuntersuchung 2-7 Tage Karenzzeit einhalten (kein Geschlechtsverkehr/keine Ejakulation)
Probengewinnung:
Morgens die gesamte Samenflüssigkeit direkt in das bei uns bezogene sterile Gefäss entleeren und innerhalb einer halben Stunde ins Labor bringen. Falls dies nicht möglich ist, dann besteht die Möglichkeit, das Sperma im Labor zu lösen (geeigneter Raum vorhanden).
Vor dem Sperma lösen Hände und Penis sorgfältig reinigen
Kein Schutz-, Verhütungs- oder Gleitmittel verwenden!
Die Probe für das Spermiozytogramm wird nur mit ärztlicher Verordnung und Terminabsprache entgegengenommen.

Vasektomie
Morgens die gesamte Samenflüssigkeit direkt in das von uns bezogene sterile Gefäss entleeren und innerhalb einer Stunde ins Labor bringen.
•    Vorher Hände und Penis sorgfältig reinigen
•    Keine Schutz-, Verhütungs- oder Gleitmittel verwenden!
Keine Anmeldung, keine Karenzzeit nötig.
 

 

Nützliche Links:
Infertility-Male
Die Kinderwunsch-Seite

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:
Dr. Ute Wiedemann
Spezialistin medizinisch-genetische Analytik (FAMH)

 

Stv. Leitung:
Dr. Dieter von Au
Spezialist medizinisch-genetische Analytik (FAMH)

 

Hämatologie

Hämatologie
Hämostase
Immunhämatologie
Malaria-Diagnostik


Hämatologie
Hämatologie ist ein Spezialgebiet der inneren Medizin, das sich mit der Physio- und Pathologie des Blutes sowie mit der Erkennung und Behandlung der Blutkrankheiten befasst. Mit der neuesten Technologie, dem ADVIA 2120, welcher Blutbilder mit hoher Zuverlässigkeit ausdifferenziert, können wir eine schnelle Erkennung von pathologischen Veränderungen im Blut gewährleisten. Eine Verminderung oder Vermehrung der Zellen bei Verdachtsdiagnosen wie z. B. Anämie oder Leukämie wird sofort erkannt. Diese werden mittels mikroskopischer Differenzierung bestätigt und entsprechend befundet.
Analysenspektrum
Hämatogramm: Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten, Indizes, Thrombozyten und Leukozyten
Automaten-Differenzierung: 5-Zell-Populationen der Leukozyten
Retikulozyten
Mikroskopische Differenzierung der Blutbilder
Malaria Diagnostik
Zellzahl/Differenzierung in Synovia und Liquor
Probenmaterial
EDTA-Blut (venös mind. 2 ml oder kapillär mind. 200 µl)
Blutausstriche (ungefärbt)
Punktate (Synovia, Liquor)


Hämostase
Klinische Verdachtsdiagnosen wie Blutungsneigung oder Thromboembolie/Thrombose werden durch die entsprechenden Parameter bestätigt oder ausgeschlossen.
Analysenspektrum
Globalteste: Quick, PTT, Thrombinzeit, Fibrinogen und D-Dimere
Thrombophilie Abklärung: Antithrombin III, Protein S/C, Lupus antikoagulans, APC-Resistenz funktionell
Probenmaterial
Citrat-Blut 1:10
Citrat-Plasma (gefroren)


Immunhämatologie
Die Blutgruppen-Serologie stellt höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit, deshalb bearbeiten wir die Proben auf einem vollautomatischen Gerät. Durch positive Probenidentifikation aus der Primärprobe ist eine Probenverwechslung ausgeschlossen.
Analysenspektrum
Blutgruppenbestimmung inkl. Rhesus-Faktor und Phänotyp
Allo-Antikörper Suchtest (Coombs indirekt)
Hämolyse (Coombs direkt)
Kälteagglutinine
Probenmaterial
EDTA-Blut (bevorzugt)
Vollblut (idealerweise mit Trenngel)

SRK Richtlinien: Das Probenmaterial muss mit Name, Vorname und vollständigem Geburtsdatum beschriftet sein (bei unbeschrifteten Proben wird keine Blutgruppenbestimmung durchgeführt).
 

Malaria-Diagnostik (Schnelltest)
Bei Parasitämien wie Malaria, Mikrofilarien, Trypanosomen und andere werden im peripheren Blut mittels Ausstrich/dicker Tropfen erkannt und typisiert.
Probenmaterial
EDTA-Blut
 


Nützliche Links:
Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie
Schweizerisches Tropeninstitut
Blutspendedienst SRK

                 
Konsilarius
Dr. med. Pietro Peghini
Tel.: 053 333 56 14
 
 
 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infektionserologie / Immunologie

Analysenspektrum

•    Serologie: akute Infektionen, Immunität (Impfschutz), Reisekrankheiten, Reaktivierung von Infektionen

•    Tbc: QuantiFeron-Test

•    Rheumatischer Formenkreis

•    Autoimmunität

•    Vaskulitiden

•    Organspezifische Antikörper

•    Zöliakie

•    Allergie

•    Onkoneurale Antikörper und Gangliosid-Antikörper

•    Veterinärmedizinische Infektionen

 

Lyme Borreliose

Die serologische Diagnose der Lyme-Borreliose ist äusserst schwierig und komplex.
Die von uns durchgeführten Methoden haben wir mit klinisch abgesicherten Patientenseren der einzelnen Krankheitsstadien (Erythema migrans, Arthritis, Acrodermatitis und Gesunden) evaluiert.
Diagnosestrategie
Screeningtest: ELISA-IgG und -IgM
Konfirmationstest: Stripe Immunoblot mit gereinigten nativen und rekombinant Antigenen
Verlaufskontrollen: Simultanansatz der Vorprobe (kostenlos)
Neuroborreliose: Liquor/Serum-Index-Bestimmung
 

Nützliche Links:
Schweizerische Interessengemeinschaft für Zöliakie
Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie
ESCMID (European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases)
CDC (Centers for Disease Control and Prevention)
SAVETRAVEL (Schweizerische Arbeitsgruppe für Reisemedizinische Beratung

 

Leitung:
Dr. Anton Mühlebach
FAMH Immunologie

 

Klinische Chemie

Die Abteilung Klinische Chemie befasst sich mit Analysen folgender Gebiete:


•    Proteindiagnostik
•    Infektionsserologie
•    Medikamente
•    Drogen
•    Endokrinologie

 

Eine Vielzahl von diagnostischen Parametern werden in Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin oder Liquor bestimmt. Tag für Tag analysieren wir mehr als 3.500 Probenröhrchen und generieren dabei durchschnittlich 18.000 Messwerte. Fast alle Analysen werden täglich, z.T. mehrmals täglich, durchgeführt, so dass die Resultate innerhalb weniger Stunden verfügbar sind. Zur Unterstützung der ärztlichen Beurteilung der Ergebnisse steht eine leistungsfähige Labor-EDV zur Verfügung.

Die Proben werden mithilfe eines vollautomatischen Probenverteilers aufgeteilt und barcodiert, um dann auf die Automatenstrasse bzw. in die entsprechende Spezialabteilung weitergeleitet zu werden. Dieser automatisierte Prozess erhöht die Sicherheit und führt zu einer verbesserten Probenverfolgbarkeit. Das verbleibende Probenvolumen wird im System dokumentiert und in der Serothek aufbewahrt.

 

Nützliche Links:

Swiss Experts for Viral Hepatitis
Schweizerische Gesellschaft für Klinische Chemie
Société Suisse d’Allergologie et d’Immunologie
Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Leitung:
PD. Dr. med. Axel Regeniter
FAMH Labormedizin pluridisziplinär
Protein- und Liquordiagnostik

 

Medizinische Genetik

Genetische Analysen machen einen wichtigen Teil des Analysenspektrums eines modernen Labors aus. Fast jede medizinische Fachrichtung ist auf einzelne genetische Analysen angewiesen.  Zwar lassen sich manche Fragestellungen auch mit herkömmlichen funktionellen Tests lösen, diese sind aber oftmals präanalytisch beeinflussbar und von anderen Faktoren abhängig. Der Vorteil der Genetik liegt darin, dass die Resultate ein Leben lang konstant sind, d.h. nur einmal durchgeführt werden müssen.

In der Abteilung Medizinische Genetik werden genetische Analysen aus allen medizinischen Fachrichtungen angeboten.

 

Auszug aus dem Analysenspektrum
•    Pränataldiagnostik: Ersttrimestertest, Harmony-NIPT
•    Fertilität: Cystische Fibrose, Chromosomenanalyse
•    Gynäkologie: Thrombophilie-Marker (Faktor-V-Leiden, Prothrombin, MTHFR)
•    Onkologie: Mammakarzinom (BRCA1/2), Lungenkarzinom (EGFR)
•    Hämatopathologie: BCR-ABL, JAK2, Calreticulin
•    Pharmakologie: Abacavir (HLA-B*5701), Carbamazepin (HLA-A*3101)
•    Allgemeine Hämatologie: Hämochromatose
•    Innere Medizin: Gilbert-Meulengracht-Syndrom
•    Psychiatrie: ABCB1-Gen

 
Wir unterstützen Sie gerne bei genetischen Fragestellungen. Sei es die Suche nach einem bestimmten Gen-Test, nach einem Labor, welches eine gewünschte Analyse durchführt oder nach einem Gen, dessen Namen Sie zum ersten Mal hören.
Bei aufwändigen genetischen Untersuchungen empfiehlt sich immer eine Kostengutsprache mit der Krankenkasse.

Bitte immer eine schriftliche Einverständniserklärung des Patienten mitschicken ("informed consent")!

 
Nützliche Links:
SGMG | Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Genetik
ESHG | European Society of Human Genetics
GFH | German Society of Human Genetics
EMQN | The European Molecular Genetics Quality Network
BVDH | Berufsverband Deutscher Humangenetiker
Perzentilen-Kalkulator für die fetale Nackentransparenz (NT)

 

Leitung:
Dr. Dieter von Au
FAMH Medizinische Genetik

Stv. Leitung:
Dr. Ute Wiedemann
FAMH Medizinische Genetik

 

Mikrobiologie

Einführung

Die Abteilung Mikrobiologie verfügt über ein umfassendes Analysenspektrum der klassischen und molekularen Bakteriologie, Mykologie und Parasitologie. Unsere standardisierten Arbeitsabläufe basieren auf den Empfehlungen der American Society for Microbiology (ASM) und der European Society for Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) und garantieren eine gleichbleibende, analytische Qualität auf hohem Niveau. Identifikation von Pilzen und Parasiten werden täglich durchgeführt und sichern unsere umfangreiche Erfahrung. In Zusammenarbeit mit der molekularen Diagnostik werden auch anspruchsvolle und atypische Isolate mittels 16S rDNA-Sequenzierung innert kürzester Zeit identifiziert. Die Resistenzprüfung spielt bei uns eine zentrale Rolle und basiert auf den aktuellsten Richtlinien von EUCAST. Wir bieten klinisch relevante Antibiogramme sowohl für den stationären als auch für den ambulanten Bereich und ergänzen diese, wo indiziert, mit der Bestimmung minimaler Hemmkonzentrationen (MHKs).

Analysenspektrum

Klassische, kulturelle Bakteriologie und Mykologie
•    allgemeine Bakteriologie aus diversen Proben inkl. Liquores, Gewebeproben, Punktate
•    Mykoplasmen/Ureaplasmen
•    Nachweis spezieller Bakterien nach Indikation wie z.B. Kultur von Helicobacter pylori mit Resistenzprüfung
•    Pilze (Hefen und Schimmelpilze inkl. Dermatophyten)

Antigennachweise
•    Clostridium difficile und Toxin-Nachweis (Stuhl)
•    Legionella pneumophila (Urin)
•    Streptococcus pneumoniae (Urin)
•    Rota- und Adenovirus (Stuhl)

Mikroskopie
•    Ektoparasiten
•    Protozoen, Helminthen
•    Urin- und Stuhlstatus

Folgende Erreger werden molekularbiologisch nachgewiesen:
•    Mykobacterium tuberculosis
•    Urea- und Mycoplasmen
•    Chlamydien
•    Legionellen
•    Bordetellen

Kulturen und Antibiogramme von Mykobakterien werden am Schweizer Referenzzentrum durchgeführt.

Resistenzprüfung

Die Indikation für eine Resistenzprüfung richtet sich nach der Art und der Bedeutung eines Isolates. Ob eine Resistenzprüfung technisch möglich ist, hängt in erster Linie vom Isolat ab. Ist sie durchführbar, kann das Ergebnis bei vorhandenen Interpretationsrichtlinien als resistent (R), intermediär (I) oder sensibel (S) kategorisiert werden.
Wir lehnen uns dabei an die Standards der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektiologie (EUCAST).
 
In Einzelfällen verweisen wir auf die amerikanischen NCCLS (national committee of clinical laboratory standards), Angaben aus der Literatur oder der Antibiotikahersteller.

Bei der Auswahl der getesteten Substanzen wurden sowohl die Bedürfnisse des ambulanten als auch des stationären Bereiches berücksichtigt. Neben den typischen Vertreter wichtiger Substanzgruppen zur Erfassung der Resistenzphenotypen, werden oral verabreichbare Antibiotika bevorzugt. Empfehlungen von EUCAST als auch die Verfügbarkeit der Präparate auf dem schweizerischen Markt sind weitere Auswahlkriterien.

Nützliche Links:
Swiss Society for Microbiology
Journals – American Society for Microbiology

 


Leitung:
Dr. med. Eva Gruner
FAMH Mikrobiologie MHA

 
Stv. Leitung:
Dr. Selja Capaul
FAMH Mikrobiologie

 

Molekulare Diagnostik

In der Molekularen Diagnostik werden verschiedenste Erreger und Mutationen auf der Ebene der Nukleinsäuren routinemässig nachgewiesen. Das interdisziplinäre Analysenspektrum umfasst den Nachweis von Viren, Bakterien und Parasiten. Die hauptsächlich angewandte Methode, die Polymerase Kettenreaktion (PCR), ermöglicht schnelle, sensitive und qualitativ hochstehende Analytik. Mittels Sequenzierung werden Bakterien sowohl aus Primärmaterial als auch nach Isolation identifiziert. Die Sequenzierungsmethoden werden auch benutzt, um die Hepatitis B- und C-Viren zu typisieren.

Durch die stetige Erweiterung und Einführung von neuen Methoden und Techniken sind wir in der Lage ein breites und aktuelles Analysenspektrum anzubieten.

•    Parasiten
•    Panels

 

Nützliche Links:
American Society for Microbiology
Hepatitis Schweiz
Swiss society for Microbiology

 



Leitung:
Dr. phil. nat. Pascal Cassinotti
E-MBA, Spezialist medizinisch-mikrobiologische Analytik FAMH

 

Spezialanalytik

Die Abteilung Spezialanalytik bietet folgendes Methodenspektrum:

•    AAS
•    HPLC
•    Helicobacter 13C - Atemtest
•    LC-MS/MS




 

 

Leitung
Dr. sc. nat. Rolf Dietiker

 

 

 

 

 

Serothek
Als kostenlose Dienstleistung führen wir für unsere Kunden und Patienten eine Serothek, in der sämtliche Serumproben während mindestens 10 Monaten bei –20 °C aufbewahrt werden.
Dies ermöglicht die Ausführung von Nachverordnungen durch den Arzt oder Parallelansätze bei Verlaufskontrollen.
Sie können uns auch eine Serumprobe zur Aufbewahrung senden, um allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt gezielte Analysen anzufordern.
                                        

 

Partnerlaboratorien

Die wenigen im Unterauftrag durchgeführten Analysen werden von unseren durchwegs akkreditierten Partnerlaboratorien durchgeführt.

Auf Anfrage genauere Informationen.

                                        

 

Kurierwesen

Mit unserer modernen umweltfreundlichen Fahrzeugflotte von 26 Fahrzeugen gewährleisten wir Ihnen von Montag bis Freitag einen zuverlässigen, kostenlosen Abholservice für medizinisches Probenmaterial an und liefern Ihnen Ihr bestelltes Verbrauchsmaterial.

In einem Umkreis von rund 100 km sind unsere Kuriere auf fixen Touren unterwegs und garantieren Ihnen einen schnellen und zuverlässigen Service. Für Notfallproben haben wir auf dem Stadtgebiet zusätzlich Motorradkuriere, die Ihre Proben in kürzester Zeit ins Labor bringen. In Regionen ohne fixe Abholtouren bieten wir Ihnen Alternativmöglichkeiten an.
An Samstagen steht für Ihre Notfälle in der Stadt Zürich unser Pikettdienst zur Verfügung.

Dank modernster GPS Technik können von der Disposition die Touren Ihren kurzfristigen Bedürfnissen angepasst werden.

 

Leitung
Manoel Morina

 

Befundübermittlung

Für die Zustellung der Resultate benutzen wir sämtliche Übermittlungsmöglichkeiten. Angefangen bei der einfachen telefonischen Auskunft bis zur automatischen Speicherung in die Patienten-KG. Wir passen die Übermittlung laufend an die Wünsche unserer Kunden und den technischen Möglichkeiten an. So haben wir heute ein breites Spektrum an Möglichkeiten die keine Wünsche mehr offenlassen.

EDI E-Mail
Die Befunddaten werden als Anhang eines E-Mails verschickt. Als Datenformate bieten wir Ihnen PDF, HTML und XML an. HTML-Daten können mit Hilfe eines Browsers (Internet Explorer, Mozilla, etc.) angeschaut und ausgedruckt werden. Das Format XML eignet sich für die Weiterverarbeitung der Befunddaten (Import in Ihre Praxis-Software).
Als Empfänger-Adresse kann eine beliebige E-Mail-Adresse verwendet werden. Wir empfehlen jedoch aus Sicherheitsgründen die Verwendung einer Mail-Adresse mit verschlüsselter Datenübertragung. Diese kann bei HIN bezogen werden (für FMH-Mitglieder kostenlos).
Per Mail bieten wir Ihnen als Ergänzung zum Detailbefund den sogenannten Kumulativbefund an, welcher zu jeder Analyse jeweils die letzten 5 Vorwerte aus früheren Befunden enthält.

EDI Online
Auf unserer Homepage können Sie alle Ihre Befunde rund um die Uhr abrufen. Der Zugriff geschieht über eine gesicherte Internetverbindung (SSL / https). Dank Echtzeit-Zugriff sehen Sie den aktuellen Stand Ihrer Aufträge. Es werden also auch noch nicht vollständige Befunde angezeigt. Sie brauchen dazu lediglich einen Internet Browser wie beispielsweise Internet Explorer, Firefox, Opera, etc.
Melden Sie sich bei uns. Wir richten Ihnen gerne ein passwort-geschütztes Konto ein.

EDI Transfer
Die frei gegebenen Befunde werden in eine Datei geschrieben und auf unserem Datenserver in einem geschützten Bereich abgelegt. Sie erhalten von uns ein einfaches Programm, welches die Befunde über eine gesicherte Verbindung (SSL) von unserem Server abholt und auf Ihrem PC speichert. Mögliche Datenformate sind: HL7, XML oder UN/EDIFACT.

Zurzeit sind folgende Arzt-Softwarepakete in der Lage unsere Befunddaten zu übernehmen:

 

Leitung:
Carlo Lanza
El. Ing. FH
 

Stv. Leitung:
Sabine Lintzen
Stl. gepr. Informatiker
Achilles Axon Lab AG www.axonlab.com
Ärztekasse Webbasierte Software Variante MediWin CB www.aerztekasse.ch
AESKULAP Kern Concept AG www.kernconcept.ch
curaprax Swisscom Health AG www.curaprax.ch
Digisono Digisono www.digisono.ch
E-General E-Medicus AG www.e-medicus.ch
elexis Medelexis AG www.medelexis.ch
Handy Patients Handylife Sàrl www.handylife.com
MedicalConcept Advanced Concept AG www.advancedconcepts.ch
MEDICOwin® Info Call Produkte AG www.infocall.ch
mediX mediX www.medix.ch
pex II Delemed AG www.delemed.ch
siMed Amétiq AG www.ametiq.com
TriaMed HCI Solutions AG www.mytriamed.ch
vitomed Vitodata AG www.vitodata.ch
WinMed TMR AG www.winmed.ch

 

Auskunft / Beratung
Unser Angebot für die Befundübermittlung in Ihre Praxis ist vielfältig. Je nach EDV-Ausstattung Ihrer Praxis kommen verschiedene Varianten in Frage. Für weitere Fragen und Abklärungen steht Ihnen unser EDV-Team gerne zur Verfügung.

Nützliche Links:
Self-HTML (deutsch)
HTML-World (deutsch)
XML Einführung (deutsch)
XML Tutorial (englisch)
HL7 (deutsch)
UN/EDIFACT (deutsch)